Heute geht es um etwas Persönliches: nämlich über die Freude, wenn wir eine gute Bewertunge erhalten.

Amazon unterscheidet zwischen Produktbewertungen und Verkäuferbewertung. Bei der Produktbewertung geht es um die Qualität des Produktes und bei der Verkäuferbewertung eher um die Themen Lieferschnelligkeit, Kommunikationsschnelligkeit und natürlich auch um die Hilfsbereitschaft des Verkäufers, wenn ein Kunde mal eine Schwierigkeit hat.

Amazon ist ein Koloss. Und viele Käufer kennen den Unterschied zwischen Amazon als Verkäufer und Marketplace-Händler als Verkäufer, die über die Platform Amazon verkaufen, überhaupt nicht. Somit ist Amazon ein ziemlich unpersönliches Gebilde bzw. wirkt unpersönlich. Und trotzdem sind hinter hinter der Fassade Amazon alles Menschen am Werk, genauso wie wir auch.

Insgesamt bewerten nur ca. 2% bis 5% der Käufer auf Amazon. Und wenn wir eine gute Bewertung erhalten, dann freuen wir uns wie ein Schneekönig. Das ist genau so wie, wenn einen der Chef lobt. Wenn wir eine gute Bewertung erhalten, dann ist der Tag gerettet.

Wir wissen auch, dass wir nicht jeden zufriedenstellen können. Aber wir möchten auf alle Fälle niemanden mit einem schlechten Gefühl zurücklassen. Daher glauben wir, braucht es eigentlich keine schlechten Bewertungen. Denn Fehler können immer passieren. Aber wenn unsere Kunden uns darauf aufmerksam machen, dann werden wir die Gelegenheit ergreifen, die Unzufriedenheit aus dem Weg zu räumen.

Beispielsweise bestellte ein Kunde eine Packung Spieße. Er teilte uns mit, dass die Lieferung auf keinen Fall zu spät ankommen dürfte wegen der geplanten Geburtstagsfeier seines Sohnes. Daraufhin haben wir das Tracking der Lieferung verfolgt. Dann habe wir gesehen, dass anscheinend das Paket auf dem Transportweg beschädigt wurde. Da wir wissen, dass beschädigte Pakete grundsätzlich mit einer deutlichen Verspätung angeliefert werden, haben wir unverzüglich ein zweites Paket auf den Weg gebracht. Dieses kam dann rechtzeitig an. Das erste Paket mit einer Woche Verspätung. Dafür sendeten wir dem Kunden ein kostenloses Retourenetikett zu, damit er uns das erste Paket zurücksenden konnte. Er hatte uns eine Dankesmail geschickt, aber keine Bewertung auf Amazon. Aber egal, wir waren zufrieden, dass alles geklappt hatte. Übrigens, das Porto für die zweiten Lieferung und für die Retoure wurde uns von DHL nicht erstattet.

Übrigens steht unter der „Richtlinine zur Erstellung von Kundenrezensionen“ von Amazon, dass bezahlte Rezensionen nicht erlaubt sind:

„Bezahlte Rezensionen – Wir erlauben keine Rezensionen oder „Hilfreich“-Bewertungen von Rezensionen, die gegen Entgelt in jeglicher Art erstellt worden sind. Dies beinhaltet unter anderem Bezahlung (in Form von Geld oder Geschenkgutscheinen), Bonus-Inhalte, Ermöglichen der Teilnahme an einem Wettbewerb oder Gewinnspiel, Rabatte für zukünftige Einkäufe, zusätzliche Produkte oder andere Geschenke.

Die einzige Ausnahme hiervon ist, wenn Sie von Amazon angeforderte Beiträge veröffentlichen (wie Kundenrezensionen zu Produkten, die Sie bei Amazon gekauft oder im Rahmen des Amazon Vine Programmes erhalten haben, oder Antworten im Rahmen von „Kundenfragen und -antworten“). In diesen Fällen müssen Ihre Beiträge mit allen zusätzlichen von Amazon festgelegten Richtlinien übereinstimmen.“